1930

Gründung der Firma
Im Jahr 1930 gründete Erwin Winkels in Karlsruhe-Durlach die Firma Erwin Winkels Fabrik alkoholfreier Getränke zur Herstellung von Erfrischungsgetränken und Fruchtsäften.Sinalco Konzession
Im selben Jahr erwarb er die Konzession von Sinalco-Getränken und begann mit deren Abfüllung.1935

Erschließung der Griesbacher Mineral- und Heilquelle
Bereits fünf Jahre nach der Gründung erweiterte Erwin Winkels das Unternehmen und erschloss eine Mineralwasserquelle in Bad Griesbach (Schwarzwald). Dort begann er mit der Abfüllung von natürlichem Mineralwasser und Limonaden, die bis heute unter der Mineralwassermarke Griesbacher weit über den Schwarzwald hinaus bekannt sind.1947
Nachkriegszeit
Wie auch bei vielen anderen Wirtschaftsunternehmen veränderte sich durch den 2. Weltkrieg Einiges. Erwin Winkels musste in den Krieg und bis zu seiner Rückkehr im Jahr 1944 führte seine Frau Emma Winkels den Betrieb so gut es ging weiter und saß oft selbst am Steuer der LKWs. Nach Kriegsende erfolgte die Wieder-aufnahme und der Wiederaufbau der Geschäftstätigkeit. Aus Platzgründen zog der Betrieb 1947 auf das Gelände in der Auerstraße. Dort ist der Hauptsitz der Verwaltung auch heute noch.1955

Umfirmierung des Unternehmens
Nach dem Tod des Firmengründers Erwin Winkels im Jahr 1952 führte seine Frau Emma Winkels die Geschäfte zuerst alleine fort. Im Jahr 1955 brachte sie die Geschäfte in die mit ihren Kindern gegründete Griesbacher Mineralquellen E. Winkels KG ein.Ihr Schwiegersohn Gerhard Rummler trat als neuer Gesellschafter und Geschäftsführer ein.
1964

Erwerb der FONTANIS Mineralwasserquelle
Im Jahr 1964 erwarb das Unternehmen in Spielberg (Naturpark Stromberg-Heuchelberg) einen weiteren Mineralbrunnen und baute diesen unter gleichzeitiger Neufassung der Mineralwasserquelle zum FONTANIS Mineralbrunnen aus.Die FONTANIS Mineralquelle ist bekannt für ihren besonders hohen Calciumgehalt. Bis heute werden Produkte unter dem Namen FONTANIS vertrieben.
1970
Erwerb der Firma FRÜWE - Ausbau der Fruchtsaftkompetenz
Im Jahre 1970 wurde die Fruchsaftkompetenz durch den Kauf der Früwe Natursaft GmbH von der Dinkelacker AG und der Fruchsaftkelterei Zimmer erweitert. Um Synergieeffekte besser nutzen zu können wurde auch die Produktion der Süßgetränke und Fruchtsäfte, die sich seit 1947 in Karlsruhe-Durlach in der Auer Straße befand, nach Sersheim auf das Gelände der FRÜWE verlagert. Der Produktionsbetrieb wurde in Karlsruhe daraufhin komplett stillgelegt.Noch heute werden in Sersheim mehrere tausend Tonnen Äpfel jährlich zu Apfelsaft verarbeitet. Die Fruchtsaftprodukte der Marken alwa, FONTANIS, FRÜWE und LUCULL profitieren hierbei von der hauseigenen Kelterei.
1972

alwa Mineralquelle
Im Jahr 1972 wurde die FRÜWE in Sersheim um eine Mineralquelle erweitert und auch dort mit der Abfüllung von natürlichem Mineralwasser begonnen.Dies war der Startschuss für die bekannteste Mineralwassermarke in Baden-Württemberg: alwa – Das Familienmineralwasser!
1977
Zentrallager Durlach - Ausweitung der Logistiktätigkeiten
Die Logistik, zunächst nur für den Eigenvertrieb zuständig, wurde seit 1977 um Fremdmarken erweitert. Auf Grund dieser Sortimentsvergrößerung und des dadurch erhöhten Lagerbedarfs wurden die logistischen Tätigkeiten 1979 von der Auerstraße in das dafür gegründete Zentrallager im Industriegebiet Killisfeld (Karlsruhe-Durlach) verlagert.Die Verwaltung der Unternehmensgruppe hatte ihren Sitz weiterhin in der Auerstraße, wo sie bis heute zu finden ist.
1986
Zentrallager Sersheim
Auch bei der FRÜWE in Sersheim wurde der Platz für die logistischen Tätigkeiten immer kleiner und somit gründete man 1986 ein weiteres Zentrallager in unmittelbarer Nachbarschaft des Produktionsbetriebes.1989
Regionallager Titisee-Neustadt
Gründung eines Regionallagers im Schwarzwald, in Titisee-Neustadt.1990
Regionallager Neu-Ulm
Gründung eines weiteren Regionallagers in Neu-Ulm.1995
Umzug: Regionallager Senden
Umzug des Regionallagers von Neu-Ulm nach Senden.1997
Umzug: Regionallager Donaueschingen
Das Regionallager in Titisee-Neustadt wurde 1997 nach Donaueschingen verlegt.2000

Familienbetrieb in der 3. Generation
Im Jahr 2000 zog sich Gerhard Rummler aus dem Tagesgeschäft zurück. Sein Neffe, Gerhard Kaufmann, seit 1978 in der Firma und seit 1989 als Geschäftsführer tätig, trat die Nachfolge als geschäftsführender Gesellschafter an.2002
PET-Mehrweganlage
Bis 2002 war die Winkels-Gruppe mit ihren 3 Glasanlagen in Spielberg, Bad Griesbach und Sersheim ein reiner Glasabfüller. Als Vorreiter in Baden-Württemberg wurde im Jahr 2002 auf dem Gelände der FRÜWE in Sersheim eine neue PET-Mehrwegflaschen-Abfüllanlage installiert. Damit wurde das bisherige Sortiment der Eigenmarken um PET Mehrweggebinde erweitert.2005

Bau des neuen Zentrallagers Eichwald
Nach dem außerordentlich starken Wachstum der Winkels-Gruppe von bis zu 30 Prozent in der Logistik und 50 Prozent in der Mineralwasser-Produktion in den Jahren 2003/2004 wurde die Logistik des Zentrallagers Sersheim in das Gewerbegebiet Eichwald in Sachsenheim verlagert. Mit einem Investitionsvolumen von über 15 Mio. Euro wurde nach einjähriger Planung in der rekordverdächtigen Zeit von rund sieben Monaten das neue Logistikzentrum erbaut.Mineralwasserpipeline von Spielberg nach Sersheim
Wegen nicht mehr erweiterbaren Produktionskapazitäten des FONTANIS Mineralbrunnens in Spielberg wurde eine 8 km lange Mineralwasser-Transportleitung (Pipeline) zum alwa Standort in Sersheim gebaut. Mit einem Investitionsbetrag von rund 1,8 Mio. Euro wurden drei Rohre in 1,40 Meter Tiefe für die Förderung von durchschnittlich 100 Mio. Litern Quellwasser der Marken FONTANIS und Markgrafen verlegt.
Aus FRÜWE wird alwa
Spätestens mit der Inbetriebnahme der neuen PET-Mehrweganlage im Jahr 2002 wurde der Grundstein für einen der größten Mineralbrunnenbetriebe in Baden-Württemberg gelegt.Daher entschied man sich im Jahr 2005 auch die Firmierung dieser Entwicklung vom reinen Fruchsaftspezialisten hin zu einem Mineralbrunnenbetrieb mit eigener Kelterei anzupassen: Aus FRÜWE wurde die alwa Mineralbrunnen GmbH.
